26/03/2026 0 Kommentare
Wir feiern Ostern! Gottesdienste und ein kleiner Ostergruß von Paula Uhlmann
Wir feiern Ostern! Gottesdienste und ein kleiner Ostergruß von Paula Uhlmann
# Infos aus Überlingen und Owingen

Wir feiern Ostern! Gottesdienste und ein kleiner Ostergruß von Paula Uhlmann
Besuchen Sie unsere Gottesdienste rund um Ostern!
Hier geht es zu den Gottesdiensten in der neuen Regio!
Liebe Gemeinde,
der Junge, Harry ist sein Name, steht im Büro des Schulleiters Dumbledore. Neugierig sieht er sich um, denn überall darin befinden sich rätselhafte Dinge und sonderbare Instrumente. Da entdeckt Harry einen hässlichen, alten und schrumpeligen Vogel, der auf einer Stange sitzt und vor sich hin döst. Er sieht gerupft aus. Neugierig nähert sich Harry dem Tier. Plötzlich geht der Vogel in Flammen auf. Harry schreit auf vor Schreck und weicht zurück. Es bleibt nur ein Häuflein Asche übrig. Da kehrt der Schulleiter zurück. „Professor, Ihr Vogel! Ich konnte nichts tun! Er brannte plötzlich.“ Doch Dumbledore lächelt: „Das wurde aber auch Zeit.“ Da reckt sich aus der Asche ein kleines Küken empor. Dumbledore erklärt: „Das ist ein Phönix, Harry. Am Ende seines Lebens geht er in Flammen auf und stirbt. Aus seiner Asche wird er neu geboren. Sie sind wunderbare Kreaturen. Ihre Tränen heilen und sie sind sehr treu.“
Das ist die erste Begegnung des berühmten Zauberers Harry Potter mit einem Phönix. Und bei der Lektüre dieser Begebenheit hörte ich als Kind zum ersten Mal von diesem faszinierenden Fabelwesen. Eines, das der ägyptischen und römisch-hellenistischen Mythologie entspringt. Immer wieder neu wächst ein Phönix zu einem prächtigen Vogel heran mit leuchtend roten und goldenen Federn. Christinnen und Christen wurde dieses Wesen zum Sinnbild der Auferstehung Jesu Christi; dass der Tod nicht das Ende ist; dass aus Asche beharrlich neues Leben entsteht.
Aus Schutt und Asche im Krieg zerstörter Städte: Irgendwann wird der Krieg vorüber sein und es herrscht Frieden. Menschen kehren zurück und beginnen neu.
Aus der Asche eines verstorbenen Menschen, die jemand vorsichtig in die Erde absenkt: in der Hoffnung auf Geborgenheit bei Gott und auf ein Wiedersehen.
Aus der Asche eines Waldes, der durch Hitze und Dürre in Flammen aufgegangen und ausgelöscht ist mit allem, was darin gelebt hat: Irgendwann werden neue Pflanzen sprießen, Vögel singen und Käfer brummen.
„Asche zu Asche“, heißt es überall auf der Erde. Es sind Worte voller Trauer, Verzweiflung, Machtlosigkeit und Ratlosigkeit. Doch dabei bleibt es nicht. Wie ein Phönix erhebt sich neues Leben beharrlich aus der Asche. Denn Gott hat das letzte Wort: Ja zum Leben.
Von Herzen wünsche ich Ihnen ein frohes Osterfest!
Herzlichst
Ihre Paula Uhlmann
Kommentare